Auf dieser Seite möchten wir Ihnen innerhalb des naturwissenschaftlichen Bereichs das Fach Chemie vorstellen. Sie erhalten hier Informationen zu fachlichen Inhalten, zu besonderen Regelungen, Projekten, Förderangeboten und Initiativen sowie - soweit vorhanden - fachlich relevante Verweise zu interessanten Angeboten im Netz.

 

Inhaltliche Hinweise
Fächerprofil
Förderstufe
Mittelstufe
Oberstufe
Ags, Projekte und Initiativen

 

Fachsprecher

Dr. habil Harald Kosegarten


 

Grundsätzlich sind für die inhaltliche Gestaltung des Fachs Chemie die durch das Hessische Kultusministerium gestalteten und beschlossenen Lehrpläne der entsprechenden Bildungsgänge verbindlich. Unter den folgenden Links können Sie sich einen Überblick verschaffen:

Die Lehrpläne zum Download

Lehrplan für die Hauptschule
Lehrplan für die Realschule
Lehrplan für das Gymnasium

 

Ein Leben ohne Chemie? Undenkbar!

Chemie ist spannend und begleitet uns nicht nur in unserem Alltag auf Schritt und Tritt. Auch in Zukunft brauchen wir die Schlüsselwissenschaft Chemie, um den Herausforde­rungen einer wachsenden Erdbevölkerung bei gleichzeitig schwindenden Ressourcen gewachsen zu sein.

Daher lautet unser Motto: Begeistern wir unsere Schülerinnen und Schüler für Naturwis­senschaften, dann investieren wir in die Zukunft unserer Kinder. Wir sind ein Team junger und jung gebliebener Lehrer und bringen Chemie Schritt für Schritt auf den Punkt: klar reduziert auf das Wesentliche und dabei so intensiv wie nötig. Denn nur wer fördert, kann auch fordern.

 

Schülerversuche

Schülerversuche sind in allen Jahrgangsstufen und Schulzweigen zentraler Bestandteil unseres Unterrichts.

Methodenvielfalt

Methodenvielfalt und vor allem moderne Lehrmethoden, wie zum Beispiel das sze­nische Spiel, spielen bei der Vermittlung komplexer Lerninhalte (z.B. chemische Mechanismen) eine wichtige Rolle.

Vertiefende Lernangebote im NaWi-Bereich

Die Schülerinnen und Schülern können beginnend mit der Jahrgangsstufe 5 im NaWi-Unterricht, über kompetenzorientiertes Lernen in den Naturwissenschaften mit fächer­übergreifenden, den regulären Unterricht vertiefenden und erweiternden Themen im WPU-Unterricht der Jahrgangsstufen 7-10 bis hin zu verschiedenen Vorbereitungs­veranstaltungen auf das Zentralabitur (Chemie AG, Abiturtraining) entsprechend ihrem Interesse kontinierlich ein vertiefendes Lernangebot wählen.

Experimente, Experten, Exkursionen

Neben dem „Experiment der Woche“ in der großen Pause können die Schülerinnen und Schüler regelmäßig außerschulische Lernorte (Schülerlabore, Workshops und Exkur­sionen, z.B. Fachbereich Chemie Universität Gießen und Chemikum Marburg) besu­chen oder an wissenschaftsorientierten Wettbewerben (Chemie AG) teilnehmen.

 

NaWi-Unterricht in den Jahrgangsstufen 5 & 6

In der Jahrgangsstufe 5 und 6 haben die Schülerinnen der „NaWi-Klassen“ zusätzlich zum „Regelunterricht“ das Fach Naturwissenschaften.

NaWi heißt: Naturwissenschaften praktisch erleben, viel ausprobieren, Experimente selber planen und die Ergebnisse den Mitschülern präsentieren. Und das zwei Schulstunden pro Woche. Dabei stehen Phänomene der uns umgebenden Welt im Mittelpunkt: Was ist Bionik? Warum frieren Eisbären nicht? Wie entsteht ein Echo?

Um diesen und anderen Phänomenen auf den Grund zu gehen, erfolgt der Unterricht nicht getrennt nach Fächern, sondern die Fächer Biologie, Chemie und Physik werden gemeinsam unterrichtet. Dabei wird je nach Themenschwerpunkt praktisch im Schulgarten gearbeitet, es werden Lego-Roboter programmiert oder experimentell das „durstigste Papiertuch“ gesucht. Auch außerschulische Angebote können Teil des NaWi-Unterrichts sein (z.B. Workshops im Botanischen Garten, Besuch des Liebig-Museums). Außerdem plant jeder Schüler und jede Schülerin das eigene „NaWi-Experiment“, das den Mitschü­lern im Rahmen des Unterrichts vorgeführt wird. Frühzeitig sollen die Kinder zum wissen­schaftlichen Arbeiten hingeführt werden. Daher gehört zum Programm ebenso das Pro­tokollieren von Fakten und das selbstständige Erarbeiten fachlicher Hintergründe.

Dabei können die Schülerinnen und Schüler auf ihr Vorwissen aus dem Sachunterricht der Grundschule zurückgreifen und neues Wissen anknüpfen. Schließlich geht es darum, Zu­sammenhänge in der uns umgebenden Welt zu hinterfragen und zu verstehen.

 

Wahlpflichtkurse der Jahrgangsstufen 7 & 8 und 9 & 10

Der NAWI-Unterricht im WPU-Bereich 7/8 basiert im wesentlichen auf fächerübergrei­fenden Experimenten und Projekten der MINT-Förderung. Dabei werden unter anderem Themen aus den Bereichen Mechanik, Akustik, Optik, Energie, Magnetismus, Küchen­chemie, Luft und Wasser behandelt. Mit wenigen einfachen, alltäglichen Mitteln werden die spannenden Versuche aus Naturwissenschaft und Technik durchgeführt.

Im WPU-Bereich 9/10 wird mittels vielfältiger Experimente aus den Bereichen Treib- und Brennstoffe, Naturmaterialien (z.B. Öle und Fette), Heil-und Pflegemittel, sowie Farben die Bedeutung von nachwachsenden Rohstoffen behandelt. Grundlage dafür sind unter anderem die Versuchsanleitungen der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. .

Das Thema Farben sowie deren Herstellung wird auch unter künstlerischen Aspekten erarbeitet.

 

E1 / E2 - Kompensation

Neue Mitschülerinnen und Mitschüler, neue Lehrer, aber vor allen Dingen die erhöhten Anforderungen und die schrittweise Entlassung in eine größere Selbstständigkeit bereiten vielen Schülerinnen und Schülern Schwierigkeiten.

Als weiterführende Schule, die angehende Abiturienten von Stadt- und Landkreisschulen aufnimmt, setzt der Fachbereich Chemie zu Beginn der Jahrgangsstufe 11 auf Kom­pensation.Der Unterricht in der Jahrgangsstufe 11 ist daher zumindestens im ersten Halbjahr durch Kompensation von zentralen Lerninhalten aus der Sekundarstufe I geprägt. Mit verschiedenen Lernmethoden werden Inhalte wie Periodensystem, Atombau, chemische Bindungen, das chemische und physikalische Verhalten von Wasser, der chemische Aufbau der Salze und die Säure-Base Reaktion wiederholt und gefestigt. Es hat sich in den letzten Jahren immer mehr bestätigt, dass nur eine tragfähige Grundlage geeignet ist, um das Thema Redoxreaktionen inklusive elektrochemische Vorgänge (s. Landescurriculum Jahrgangsstufe 11) im Unterricht zu behandeln. Wir wollen damit also nicht nur dem unterschiedlichen Leistung- und Wissensstand der Schülerinnen und Schüler gerecht werden, sondern gleichzeitig eine stabile Grundlage für den weiteren Chemieunterricht in der Oberstufe legen.

 

E1 / E2 - Facharbeiten

Aktuelle Themen mit Unterrichtsbezug werden als Facharbeiten angeboten und von Schülerinnen und Schülern gerne bearbeitet: Die folgende Liste stellt eine Auswahl von möglichen Themen dar:

  • Ist Erdöl aus unserem Alltag wegzudenken und zu ersetzen?
  • Ist Erdölgewinnung durch das Fracking-Verfahren ein Fluch oder Segen?
  • Die Ozon-Problematik: Ozon in Bodennähe und die Entstehung des Ozonloches
  • Der natürliche und der anthropogene Treibhauseffekt
  • Bau und Funktionsweise der Batterie am Beispiel der Autobatterie
  • Die Brennstoffzelle – eine zukunftsträchtige Technologie?
  • Alkohol als Genussmittel bei besonderer Berücksichtigung der Wirkung auf den menschlichen Körper
  • Alkohol in unserem Alltag bei besonderer Berücksichtigung des Eigenschafts-Struktur-Prinzips
  • Die alkoholische Gärung

 

E1 / E2 - Orientierungskurs

Um die anstehende Entscheidung über mögliche Grund- und Leistungskurse am Ende der Einführungsphase zu erleichtern, besteht die Möglichkeit, im zweiten Halbjahr einen Orientierungskurs zu belegen. Dieser Kurs ist thematisch und auch von seinen Anforderungen an die Unterrichtsinhalte und das Anforderungsprofil des in der Q-Phase stattfindenden Leistungskurses orientiert. Die Schüler können sich hier also in aller Ruhe Gedanken machen, ob sie eine Leistungskurswahl anstreben sollen oder alternativ in der Q-Phase den Grundkurs belegen. Zentrale Themen wie Redoxreaktionen, vertiefende Themen in der Elektrochemie (z.B. Bau und Funktionsweise verschiedener Batterietypen) als auch Säure-Base Reaktionen und Anwendungen wie Neutralisations­titrationen werden behandelt. Dabei wird den Schülern viel Gelegenheit geboten mithilfe von Schülerversuchen sich in einem eigenständigen Lernprozess mit den Inhalten auseinander zu setzen. Gleichzeitig werden Bezüge zu den Inhalten als auch zu den Anforderungen im Leistungskurs hergestellt.

 

Chemie-AG - Jahrgangsstufen 7-13

Die Chemie-AG spricht Schülerinnen und Schüler der beiden Sekundarstufen gleicher­maßen an. Kooperatives Lernen und gegenseitiges Begeistern sind die beiden Leitmotive. Zur Zeit nehmen Schülerinnen und Schüler regelmäßig an chemischen Wettbewerben teil.

Schülerwettbewerbe seit 2011:

  • H2O – mach‘s bunt. Thema: Die Farbpalette des Blütenfarbstoffes der wilden Malve (Malva sylvestris) Verband der chemischen Industrie e.V. www.h2o-machs-bunt.de (2011) Leistungskursschülerinnen und -schüler der Jahrgangsstufe 13

  • ZFC Erfinderlabor „Faszination Umwelttechnologie“ Zentrum für Chemie, Hochschule Rhein Main Wiesbaden Rüsselsheim (2012). Teilnahme von Phillip Haas Chemie-LK 13, Bearbeitung von Fragen zur Herstellung von Wasserstoff und zum Betrieb einer Brennstoffzelle.

  • Wettbewerb „Jugend testet“ Stiftung Warentest. Thema: Shampoos und Seifen: Waschwirkung und Schaumbildung www.test.de/jugendtestet/  (2012) LK-12.

  • Wettbewerb Chemie – mach mit! Experimentalwettbewerb für Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I in Hessen. Thema: Ei, ei, ei – Experimente rund um das Hühnerei. (2013) Teilnahme Jonas Geller (7. Klasse) 3. Platz.

  • HEUREKA! Schülerwettbewerb „Mensch und Natur“ (2013) Klassenstufen 5 und 6 sowie 7 und 8. Teilnahme von 146 Schülern. 19 Schüler erhielten einen Preis.

 

Aktuelle Wettbewerbe 2013/ 2014:

  • HEUREKA! Schülerwettbewerb „Mensch und Natur“ (2014) Klassenstufen 5 und 6 sowie 7 und 8. Teilnahme von 133 Schülern. 20 Schüler erhielten einen Preis. In der Jahrgangsstufe 7 und 8 hat jeweils ein Schüler den 2. Platz bzw. den 3. Platz in der Länderwertung (10 Bundesländer im Wettbewerb) belegt.
  • ZFC Erfinderlabor „Faszination Umwelttechnologie“ Zentrum für Chemie, Hochschule Rhein Main Wiesbaden Rüsselsheim (2015). Teilnahme von Alina Westrupp Chemie-LK 13, Bau einer Elektrolysezelle zur effizienten Wasserstoff­produktion.

 

Besondere Lernleistung

Ein anderes wichtiges Betätigungsfeld der Chemie-AG ist die Durchführung von besonderen Lernleistungen in Kooperation mit dem Fachgebiet Chemie der Universität Gießen. Schüler können bei Ihren Experimenten aufgrund größerer experimenteller Möglichkeiten der Universität unterstützt werden und in aktuelle Fragestellungen eingewiesen werden.

 

Abiturtraining

In einem etwa 10-wöchigen Crash-Kurs werden im Rahmen der Chemie AG vor den schriftlichen Abiturprüfungen die zentralen Lerninhalte gemäß Lehrplan für das landesweite Zentralabitur durch ein breites, vielfältiges Aufgabenangebot wiederholt und gefestigt. Die Schülerinnen und Schüler bearbeiten die Aufgaben in kleinen Lerngruppen und üben neben den chemischen Inhalten gemeinsam das Lösen komplexer chemischer Aufgabenstellungen inklusive die Verwendung der Operatoren, wie sie im Abitur gefordert werden, ein.

 

Projekte in den Jahrgangsstufen 12 & 13

Zusätzlich zu unserem Lernangebot führen wir in der Jahrgangsstufe 12 und 13 regel­mäßig Projekte durch. Ziel dieser Projekte ist die Intensivierung von chemischen Lerninhalten, aber auch das fächerübergreifende Lernen mit anderen Naturwissen­schaften sowie die Auseinandersetzung mit gesellschaftsrelevanten Fragestellungen im Sinne eines ganzheitlichen Lernansatzes zu fördern.

Folgende Projekte für Grund- und Leistungskurse (zum Teil auch für Schülerinnen und Schüler der Biologie) werden häufig durchgeführt: Wir brauen Bier. Wir stellen Farbstoffe her und färben, Wir untersuchen Kunststoffe unseres Alltages, Molekulares Kochen – Kochen ein anderes Betätigungsfeld für Chemiker, *Wirkstoffe der Heil-, Gewürz- und Giftpflanzen unter Ernährungs- und Gesundheitsaspekten).

Projekt "Wir brauen Bier!"

Im Chemie-Labor der Ricarda-Huch-Schule brauen die Schüler nach dem deutschen Reinheitsgebot Bier. Im Anschluss wird das Brauverfahren in der Brauerei besichtigt. Beide Verfahren im Labor und in der Brauerei werden dann miteinander verglichen. Es wird dann unter biologischen, chemischen, biochemischen, ernährungsphysiologischen und kulturellen Aspekten der Vorgang der alkoholischen Gärung erarbeitet. Weitere Aspekte rund um das Bier (z.B. Alkohol im Straßenverkehr, Berechnung von Promille Blutalkohol, Wirkungen von Fuselölen, das Gift Methanol und seine Bekämpfung etc.) werden je nach Interessenslage des Kurses erkundet. Am Ende des Projektes wird eine kleine Bierprobe genommen und das Bier einer Qualitätsanalyse unterworfen. Am Tage der offenen Tür kann einige Wochen später dann das selbst gebraute Bier vorgestellt werden.

Wirkstoffe der Heil-, Gewürz- und Giftpflanzen unter Ernährungs- und Gesundheitsaspekten Kräuter und Heilpflanzen werden schon seit etwa 2000 Jahren zur Behandlung von Krank­heiten eingesetzt. Hippokrates (460 bis 377 v. Chr.) gilt als der Vater der Naturheilkunde, der die Behandlung von Körper, Seele und Geist als Ganzheitstherapie in den Mittelpunkt stellte. Diese Pflanzen­heilkunde haben Nonnen und Mönche in vielen Klöstern des Mittelalters fortgesetzt und vertieft. Es wurden Kräutergärten angelegt und ihre Wirkung über Jahr­hunderte beobachtet und aufgeschrieben. Ihre Rezepte sind zum Teil überliefert und werden auch heute vielerorts angewendet. Aber auch die Naturvölker in den verschiedenen Regionen der Erde pflegen noch heutzutage ihre traditionelle Medizin. Viele Heil- und Gewürzpflanzen insbesondere in den Regenwäldern unserer Erde sind noch unbekannt und gilt es in Koope­ration mit den Naturvölkern zu entdecken.

Eine Vielzahl von Kräuter- und Heilpflanzentees dienen nicht nur einer angenehmen Entspannung und dem Wohlbefinden, sondern werden häufig bei Erkältung und Husten, Entzün­dungen, Darm- und Nierenproblemen, Nervosität und Schlafstörungen eingesetzt. In der „Tee­stunde“ zu Beginn eines jeden Projekttages trinken wir etwas Tee und unterhalten uns über die Wirkstoffe der Heil-, Gewürz- und Giftpflanzen und ihre Wirkung. Die Vielzahl der Wirkstoffe ist kaum überschaubar. An den verschiedenen Projekttagen werden exemplarisch die bekanntesten Wirkstoffe besprochen: Ätherische Öle, Schleim-, Bitter- und Ballaststoffe, potente Medizinalstoffe, Genussgifte, Drogen und Pflanzengifte.

 

Initiativen

  • Kooperation mit dem Fachgebiet Chemie der Universität Gießen Gießen (Prof. Dr. R. Göttlich).
  • Der regelmäßige Wissenstransfer im Rahmen der Kooperation mit dem Fachgebiet Chemie der Universität Gießen ist ein wichtiger Baustein zur Förderung von leistungsstarken Schülern. Zur Zeit erfolgt beispielsweise die Betreuung einer besonderen Lernleistung zum Thema Reaktionsenthalpie durch den Fachlehrer sowie durch Studenten der Universität Gießen. Die Schüler sollen auf diese Art und Weise mit dem wissenschaftspropädeutischen Arbeiten vertraut gemacht werden. Bei Bedarf können Experimente auch bei Herrn Prof. Dr. R. Göttlich im Labor durchge­führt werden. Auch eine wissenschaftliche Begleitung von seiner Seite ist möglich.

  • Kooperation mit dem Zentrum für Chemie e.V. (ZFC Erfinderlabor, Hochschule Rhein Main Wiesbaden Rüsselsheim). Als sogenannte Netzwerkschule führt die Ricarda-Huch Schule zur Berufsorientierung einen darauf abgestimmten Unterricht durch. Dazu gehören die Durchführung entsprechender Unterrichtseinheiten in der Sekundarstufe I und Themenlabore im Rahmen der Chemie AG. Es geht außerdem um eine gezielte Förderung leistungsstarker Schüler. Damit hat jedes Jahr ein Schüler unserer Schule die Möglichkeit an dem einwöchigen Erfinderlabor teilzunehmen. Hessenweit führen leistungsstarke Chemieschüler einmal im Jahr am Zentrum für Chemie (angegliedert an die Hochschule Rhein Main Wiesbaden Rüsselsheim) wissenschaftliche Experimente durch, deren Ergebnisse am Ende der Woche vor hochrangigem Publikum (Kultusministerium etc.) präsentiert werden.
  • In Vorbereitung ist eine Kooperation mit dem Botanischen Garten der Universität Gießen (Dr. M. de Jong), der sich beinahe direkt vor der Haustür der Ricarda-Huch Schule befindet. Im Rahmen eines gemeinsamen Projektes soll in Zukunft in den Jahrgangsstufen 12 & 13 (s. oben) die Wirkungsweise von sekundären Inhaltsstoffen unserer Heil-, Gewürz- und Giftpflanzen regelmäßig einmal im Schuljahr behandelt werden. An einem außerschulischen Lernort in der grünen Oase der Stadt sollen Wirkstoffe vor Ort unter anderem aus exotischen Heil-und Gewürzpflanzen extrahiert und untersucht werden.

 

© RHS Giessen 2008