Auf dieser Seite möchten wir Ihnen innerhalb des gesellschaftswissenschaftlichen Bereichs das Fach Katholische Religion vorstellen. Sie erhalten hier Informationen zu fachlichen Inhalten, zu besonderen Regelungen, Projekten, Förderangeboten und Initiativen sowie - soweit vorhanden - fachlich relevante Verweise zu interessanten Angeboten im Netz.

Inhaltliche Hinweise
Fächerprofil
Ags, Projekte und Initiativen
Verweise

Fachsprecherin

Christina Bartsch

Grundsätzlich sind für die inhaltliche Gestaltung des Fachs Katholische Religion die durch das Hessische Kultusministerium gestalteten und beschlossenen Lehrpläne der entsprechenden Bildungsgänge verbindlich. Unter den folgenden Links können Sie sich einen Überblick verschaffen:

Die Lehrpläne zum Download

Lehrplan für die Hauptschule
Lehrplan für den Realschule
Lehrplan für das Gymnasium

 

Weitere inhaltliche Vorgaben an der Ricarda-Huch-Schule

Memorandum
  der ökumenischen Fachkonferenz Religion der Ricarda- Huch- Schule Gießen
zum Verhältnis der Fächer Biologie und Theologie, sowie den Streit um "Schöpfung und Evolution" - Januar 2008.

 

(Profil gilt für die evangelische wie für die katholische Religion!)

„Schülerinnen und Schüler brauchen in einer immer komplizierter werdenden Welt Hilfen zur Orientierung in ethischen, moralischen und religiösen Fragen. …Einen besonderen Beitrag hat dabei der Religionsunterricht zu leisten. In  ihm werden die angesprochenen Fragen ausdrücklich gestellt und Antworten auf der Grundlage der Lehren der christlichen Kirchen gesucht“. (Erlass vom 1.7.1999, Absatz 1) - Auf der Grundlage dieses Erlasses erteilen wir als katholische und evangelische ReligionslehrerInnen an der RHS  Religionsunterricht.

Zugleich wird von der Schulleitung der RHS dafür Sorge getragen, dass alternativ Religions- und Ethikunterricht in allen Jahrgangsstufen zweistündig angeboten werden (JG 12 dreistündig)- im Sinne des Grundgesetzes, in dem RU als ordentliches Unterrichtsfach festgeschrieben ist (Art.7, Abs.3).

Die ökumenische Fachkonferenz Religion weiß sich der Förderung des „Trialogs der Kulturen verpflichtet“, der- auch durch die Teilnahme am Wettbewerb der Quandt- Stiftung- fest in vielen Bereichen des Schulalltags verankert ist.

Die Fachkonferenz Religion achtet darauf, dass Größe und Zusammenstellung der Unterrichtsgruppen im RU eine gute Kommunikations- und Arbeitsatmosphäre gewährleisten.

Die ökumenische Fachkonferenz Religion hat auf dem Hintergrund der gültigen Lehrpläne ein schulinternes Curriculum für den Pflichtunterricht erarbeitet, das den Anforderungen und Chancen des Faches und der Schulform der kooperativen Gesamtschule Rechnung trägt.
Die an der RHS regelmäßig durchgeführten Projekttage- und Wochen werden auch durch Mitglieder der Fachkonferenz mitgetragen und durchgeführt. Themen aus dem Bereich der Religionen sind auch in diesem Bereich regelmäßig Teil der Wahlangebote.

Auf christlicher Grundlage fragen die ev. und kath. ReligionslehrerInnen an der RHS mit den SchülerInnen ausdrücklich nach dem Sinn und Grund unseres Lebens.

Der Unterricht hat die Vermittlung von Sachwissen und die Übung kommunikativer Fähigkeiten zum Ziel. Zugleich sollen spirituelle Kompetenzen, die im Alltäglichen drohen,  verloren zu gehen, ermöglicht und gefördert werden.

Dabei steht der Schüler/ die Schülerin als ganzer Mensch mit Verstand, Gefühl und Seele im Zentrum.

So will der Religionsunterricht sowohl  in der Schule, als auch  im Rahmen außerschulischer Angebote Raum geben für

  1. die Frage nach Gott;

  2. die Auseinandersetzung mit der Bibel als Kulturgut und als persönliches Glaubenszeugnis;

  3. Gottesdienst in seiner Bedeutung und als Feier;

  4. Gebet in Theorie und Praxis;

  5. Kirchen, nicht allein als Institution, sondern auch als Ort der Begegnung mit Gott;

  6. Die Frage nach dem Umgang mit Grenzerfahrungen.

SchülerInnen sollen dabei explizit die Möglichkeit haben

  1. eigenen Lebenserfahrungen nachzuspüren;

  2. gegenüber dem Transzendenten offen zu sein;

  3. Sprachmöglichkeiten für Glauben und Zweifel zu finden.
  • Damit leistet der Religionsunterricht an der RHS einen eigenständigen Beitrag zur   Persönlichkeitsentwicklung, verhilft SchülerInnen zu eigenverantwortlicher Entscheidung in religiösen Fragen und gibt Orientierungshilfen zur Bewältigung von Bewährungssituationen im menschlichen Leben.

  • Der RU an der RHS möchte auch eine gesellschaftlich- politische Funktion wahrnehmen: durch die Reflexion von Modellen des Zusammenlebens und von Wertvorstellungen und  durch die Erarbeitung von Maßstäben ethischer Urteilsbildung, sowie personaler, sozialer und politischer Handlungskompetenz.

  • Der RU fördert das Kennenlernen und das Miteinander von Menschen verschiedener nationaler, kultureller und religiöser Herkunft.

 

Trialog der Kulturen

In der Überzeugung, dass im Zentrum der europäischen Kultur die in der „Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte“ festgelegten Grundsätze und die Werte Toleranz, Pluralismus, Demokratie, Gleichberechtigung und Gewaltfreiheit stehen, arbeiten Schüler, Lehrer und Eltern der Ricarda-Huch-Schule am „Trialog der Kulturen“.

 

Fachliche Verweise, die lesenswert und hilfreich sind:

Der Vatikan

 

© RHS Giessen 2008