Aus dem Gießener Anzeiger vom 12.03.2016

"Tolle Musik zu gruseliger Geschichte"

KONZERT Ambitionierte Ensembles aller Jahrgangsstufen der Ricarda-Huch-Schule bereiten 350 Besuchern unterhaltsamen Abend

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Bildquelle: Frahm

GIESSEN - (kjf). „Where the Wild Roses Grow“: Die schauerliche Geschichte, in der Kylie Minogue die Rolle des Opfers einnimmt und Nick Cave die des gestörten Frauenmörders erklang in einer absolut gelungenen Interpretation. Das „grausige“ Lied, präsentiert von der Band-AG, war einer der Höhepunkte des Konzerts der Ricarda-Huch-Schule, das aber noch mit einer Reihe weiterer musikalischer Kostbarkeiten aufwartete. Insgesamt 350 Besucher erlebten in der Kongresshalle ambitionierte Ensembles aller Jahrgangsstufen.

Mit „I like to Grove it“, frei nach dem Hit von „Reel 2 Real“ und der Ouvertüre zu Wilhelm Tell nach dem Werk von Gioachino Rossini eröffneten die Schüler der Musikklasse des Jahrgangs sechs das niveauvolle Ereignis. In rascher Folge wechselten dann die Ensembles und Stile auf der Bühne. Der Orientierungskurs der Stufe elf gab „Lego House“ von Ed Sheeran zum Besten, die Klasse 8b überzeugte mit dem Hit „Astronaut“ von Sido und Andreas Bourani. Mit „Prayer in C“ und „Cup Song“, interpretiert von der Klasse 10a, ging es weiter. Die Klassen 10d und 10e punkteten unter der Leitung von Ralph Enzmann mit „Ain’t Nobody“ und der Grundkurs des Jahrgangs zwölf griff mit „Thinking out loud“ ebenfalls auf ein Stück von Ed Sheeran zurück. „Alice and the Firefighter“, eine Live-Vertonung eines Cartoons von Walt Disney aus dem Jahr 1926, hatten sich die Klasse 5d und die Instrumentalwerkstatt vorgenommen und begeisterten damit. Die von Christa Lißel geleitete Songwerkstatt hatte drei bekannte Hits im Angebot. Nach dem „Four Chord Song“ von „The Axis of Awesome“ erklangen „Up Where We Belong“ von Joe Cocker und Jennifer Warnes sowie „Count on me“ von Bruno Mars.

Enthusiastischer Beifall

Der Projektchor sang das „Halleluja“ aus „Der Messias“ von Georg Friedrich Händel, bevor zum Abschluss noch eine Hommage an den großen Michael Jackson folgte, dessen „Heal the World“ die Songwerkstatt und der Projektchor mit den Klassen 5d und 6d einstudiert hatten. Der Beifall war enthusiastisch.

© RHS Giessen 2008