Die Elternvertretung ist ein Mitwirkungsorgan für Eltern an Schulen. Deren Einrichtung ist in Deutschland in den jeweiligen Schulgesetzen der Bundesländer vorgeschrieben. Es gibt in Deutschland keine einheitliche Bezeichnung für Elternvertretungen, diese werden je nach Bundesland auch Elternbeirat, Elternrat, Elternausschuss oder Elternpflegschaft genannt.

 

Nach Art. 56 Abs. 6 des Hessischen Grundgesetz haben die Eltern und Erziehungsberechtigten das Recht, an hessischen Schulen die Gestaltung des Unterrichtswesens mitzubestimmen.

Die Mitbestimmung reicht von der untersten Ebene als Klassenelternbeirat bis hin zur Landesebene als Landeselternbeirat. Zunächst also können sich Eltern einer Klasse zum Klassenelternbeirat bzw. dessen Vertreter wählen lassen. Dieses Gremium sollte mindestens einmal pro Schulhalbjahr einen Elternabend einberufen und die Mitbestimmung der Elternschaft im Hinblick auf das pädagogische Arbeiten innerhalb der Klasse bzw. die Ausgestaltung einer gewissen Klassenkultur wahrnehmen.

Auf Ebene der gesamten Schule sprechen wir im Falle der gewählten Vertreterinnen und Vertreter, die aus dem Kreise der Klassenelternbeiräte per Wahlen hervorgegangen sind, von den Schulelternbeiräten. Sie vertreten auf Ebene der Schule - z.B. auf den verschiedenen Konferenzebenen - die gesamte Elternschaft einer Schule.

 

Der Schulelternbeirat (SEB) der Ricarda-Huch-Schule setzt sich aus den Klassenelternbeiräten und deren Vertreter zusammen.

Mehrfach im Jahr finden Sitzungen des SEB statt. An diesen Sitzungen können interessierte Eltern teilnehmen, allerdings ohne Stimmrecht.

Für die Schuljahre 2015/16 und 2016/17 wurde als Vorsitzende des SEB Frau Silvia Lange und als Stellvertreterin Frau Virginia Pfeifer gewählt.


Das folgende Bild zeigt den SEB bei der Sitzung im Dezember 2015.


Die Vertreterinnnen und Vertreter des Schulelternbeirats (vom 02.12.2015)

 

 

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