Der Künstler Gunter Demnig erinnert an die Opfer der NS-Zeit, indem er vor ihrem letzten selbstgewählten Wohnort Gedenktafeln aus Messing ins Trottoir einlässt. Inzwischen liegen STOLPERSTEINE in über 300 Orten Deutschlands, ebenso in Österreich, Ungarn und in den Niederlanden.

Trialog der Kulturen

"Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist", sagt Gunter Demnig. Mit den Steinen vor den Häusern wird die Erinnerung an die Menschen lebendig, die einst dort wohnten.

Auch bei uns an der Ricarda-Huch-Schule gibt es Stolpersteine mit Namen, die an Menschen erinnern sollen, die einst auf unsere Schule gegangen sind und dann plötzlich verschwanden, weil sie deportiert wurden.

Engagierte Schüler und Lehrer haben im Sinne einer aktiv gelebten Erinnerungskultur dem Schicksal dieser Menschen nachgespürt und so ist eine kleine Ausstellung entstanden, die Sie hier auf unserer Homepage virtuell durchlaufen können.

 

Zur Ausstellung / Dokumentation
  Dokumentation der Einzelschicksale von jüdischen Schülerinnen unserer Schule sowie eine Fotoreihe, die anlässlich einer Gedenkfeier entstanden ist. Auf www.wowiwill.de.
   
Informationen zu den Stolpersteinen
Stolpersteine Gießen
   
Bilderreihe zur Verlegung der Stolpersteine
  Bilder-Slideshow zur Gedenkfeier anlässlich der Verlegung der Stopersteine auf www.wowiwill.de.
   
Bilderreihe - Gäste aus Israel
  Jüdische Zeitzeugen berichten von ihrem Schicksal während der Zeit des Nationalsozialismus. Bilderreihe auf www.wowiwill.de.
   
Presseartikel

 

© RHS Giessen 2008